News von der EXFO, die Compliance Managern das Leben erleichtern können
Am 12. Februar tagte das Expertenforum (EXFO) des Fraunhofer IPA zum ersten Mal in diesem Jahr. Unser Kollege Simon Brack war für Substantio vor Ort und bringt die neuesten Erkenntnisse aus der Material-Compliance-Welt mit:
„Was ich am Expertenforum schätze: Das ist ein geschützter Raum in dem sich alle, die mit Material Compliance zu tun haben, in der Tiefe austauschen können. Genau deshalb wird dort offen über die tatsächlichen Probleme und Kosten der Umsetzung gesprochen. Und wir suchen gemeinsam nach pragmatischen Lösungen.“
Simon Brack, Director Environmental Compliance & Market Development.
Hier sind Simons wichtigste Takeaways im Überblick:
1
PPWR: Packaging & Packaging Waste Regulation – das Thema brennt, weil es sehr bald verbindlich wird
Die PPWR gilt ab 12. August 2026 (in Kraft seit 11. Februar 2025).
In der Praxis heißt das: die Nachweisfähigkeit über die Recyclingfähigkeit oder Wiederverwendung steht und fällt mit belastbaren Daten zu Verpackung, Materialien und Inhaltsstoffen.
Was Substantio dazu liefert:
Eine zentrale, auditierbare Datenbasis für Verpackungs- und Materialdaten, statt Excel-Inseln, damit Sie Ihre Nachweise schneller erzeugen und Änderungen strukturiert umsetzen können.
2
ESPR & Digital Product Passport: die Datenfrage entscheidet
Unter der ESPR wird der Digitale Produktpass (DPP) zum zentralen Mechanismus. Die EU-Kommission soll bis 19. Juli 2026 ein Digital Product Passport Registry bereitstellen (für u. a. Produkt-Unique-IDs).
Was Substantio dazu liefert:
Die Material- und Stoffdaten aus einer Hand: Die solide Grundlage zur Erstellung von DPPs.
3
PFAS: weltweit mehr Pflichten – Reporting & Verbote rollen weiter
Bei PFAS wird es international unübersichtlicher und genau deshalb wird Transparenz in der Lieferkette zum Engpass.
Beispiele aus den USA, die Simon besonders relevant fand:
- Minnesota: PFAS-in-Produkten Reporting: die Behörde hat die initiale Frist auf 1. Juli 2026 verlängert.
- New Mexico: Gesetze zu Phase-out/Verboten und Reporting sind auf dem Weg, inkl. Stufen und Ausnahmen.
Was Substantio dazu liefert:
Schnelle Antworten auf die Frage: „Wo könnten PFAS in meinen Lieferteilen stecken?“ Im zweiten Schritt liefert Substantio die strukturierten Daten für Lieferantenklärungen, Bewertungen und Berichte.
4
RoHS: endlich mehr Übersicht – und mittelfristig mehr Zentralisierung
Nicht neu, aber immer wieder wichtig: Es gibt eine zentrale Übersicht der RoHS Ausnahmen.
Die EU-Kommission stellt eine aktualisierte Exemptions List bereit (Annex III/IV).
Außerdem: Im Zuge von „one substance, one assessment“ werden Aufgaben rund um RoHS-Exemptions stärker zur ECHA verschoben, um durch die Vereinheitlichung künftig Erleichtierungen zu schaffen.
Was Substantio dazu liefert:
RoHS Ausnahmen sauber mit Ihren Materialdaten verknüpfen, damit Bewertungen reproduzierbar werden und nicht jedes Update ein Mehraufwand generiert.
„Es lohnt sich, diese Themen immer mit der Lösungsbrille zu betrachten: Wie können wir die Anforderungen und die Entwicklungen der Material Compliance so gut auffangen, dass sie für Unternehmen effizient umsetzbar werden? Darum bleiben wir am Ball und entwickeln unsere Software kontinuierlich weiter, damit unsere Kunden Material Compliance auch in Zukunft einfach und automatisiert managen können.“
Simon Brack, Director Environmental Compliance & Market Development.
Das nächste EXFO-Update kommt nach der kommenden Sitzung Ende März.









